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Das Radio als Alternative zum Fernseher

Erstellt von Scheibenkenner am 17. Februar 2011 – 13:520 Kommentare

Das Radio besitzt eine lange Geschichte in der sich die Technik und die Form der Geräte stark verändert hat. Waren das Radio anfangs noch ein zumeist sehr großer kastenförmiger Apparat so gibt es heutzutage Geräte die nur noch die Größe eines USB-Sticks besitzen. Die Urform der Signalübertragung basiert dabei seit jeher auf dem Aussenden elektromagnetischer Wellen, welche das Rundfunksignal zum Radio tragen, also Sender dienen dabei gleichmäßig im Land verteilte Rundfunkmasten. Neuere Geräte können jedoch auch über einen Kabel- oder Sattelitenanschluss bzw. deren Empfang das Signal in die letztendlichen Töne umwandeln.

Weiterentwicklung

Hatte das Radio anfangs noch Röhren, die für die elektronischen Bauteile verwendet wurden, so wurde in den 60ern erstmals das Transistorradio eingeführt, welches durch die leichteren und kleinen Bauteile die Möglichkeit bot, relativ handliche und batteriebetriebene Radios zu entwickeln. Das zumeist als tagbarer Koffer oder Wecker benutzte Radio bekam dann in den 70er Jahren einen weiteren Schub, als die Geräte durch die zunehmende Miniaturisierung sowie den Einbau von Kassettenspielern aufgewertet wurden. Die Entwicklung des Radios wurde in der Folge durch zusätzliche CD-Player sowie die weitere Verkleinerung der Geräte fortgeführt, so dass heute auch jedes Handy einen Radioempfänger samt Abspielvorrichtung besitzen kann.

Signalempfang

Wie schon am Anfang angedeutet hat das Radio je nach Bauart verschiedene Möglichkeiten die Signale zu empfangen, wobei dies klassisch über den analogen Empfang der Signale geschieht. Dafür benötigt das Radio eine Antenne, welche bei den meisten mobilen Geräten inklusive ist, und die terrestrisch verbreiteten Radiowellen, zumeist im UKW-Bereich, empfangen kann. Die neueste Technik beruht jedoch auf digitalen Signalen, beispielsweise beim DVB-T, -S oder -C Standard. Bedeutend ist der digitale Empfang dabei vor allem für die Verwendung von zusätzlichen Informationen wie beispielsweise Verkehrsfunk, RDS oder ähnlichem. Das die Entwicklung und Verbreitung des Radio noch lange nicht abgeschlossen ist zeigt auch das Internetradio, welches nach Anforderung eines entsprechenden Softwareprogrammes den gewünschten Sender auf dem PC abspielen kann was das Radio auch im Internetzeitalter weiter- und aufleben.

Foto: U.P.images – Fotolia

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